So entsteht Holzkohle (Seite 5 von 5)
(5) Die Holzkohle
Ist der Verschwelungsprozess nach einigen Tagen abgeschlossen, erlischt die Glut im Innern und der Meiler kühlt langsam aus. Er kann jetzt geöffnet werden. Die obere Sandschicht – die Lösche  - wird abgetragen. Sie ist jetzt mit Holzkohle durchsetzt und schwarz geworden. Sie wird aufgehoben, da sie sich sehr gut für den Bau eines neuen Meilers eignet. Durch die Vermengung mit Holzkohlenstaub ist der Sand wasserabweisend geworden. Die „schwarze Lösche“ schützt einen Meiler hervorragend vor Regen. Wenn man den Meiler öffnet, wenn er innen noch glüht, dann müssen die geöffneten Teile sofort mit Wasser gekühlt bzw. gelöscht werden. Die bis zu 400°C heiße Holzkohle würde sofort Feuer fangen und verbrennen. Bei größeren Öffnungen sind auch Verpuffungen möglich. Die Holzkohle wird breitflächig verteilt. So kann sie über Nacht auskühlen.
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